„Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Klarheit und Engagement Sie das Projekt entwickelt haben — und wie konsequent das Projekt dabei die Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt.
Besonders freut es uns, zu sehen, wie unsere Forschung in der Kampagne lebendig wird und den Weg in die Praxis findet.”
(Melissa Medina-Márquez, Inga Gertmann, More in Common)
Ausschreibung 2026: Städte/Gemeinden/Kommunen und Bündnisse
Wir schreiben aus. Das Projekt soll weitergehen. Wir möchten Städte und Kommunen sowie regionale Zusammenschlüsse unterschiedlicher zivilgesellschaftlicher Gruppen einladen, den Ort zu nutzen, Begegnung mit unterrepräsentierten Gruppen zu ermöglichen und eine strategische Grundlage für regionale politische Basisarbeit und Beteiligungsformate zu entwickeln. Dafür schreiben wir aus, sich zu bewerben und zusammenzuarbeiten.
Hier findet ihr die Ausschreibung für 2026 für Bündnisse.
Hier findet ihr die Ausschreibung für 2026 für Städte und Kommunen.
Anforderungen und Formatideen
ZU TUN VOR ORT
- Macht euch das Projekt zu eigen!
- Festlegung der anvisierten Zielgruppe und Kontaktaufnahme
- Aufbau einer regionalen Gemeinschaft von unterschiedlichen Organisationen, Macher:innen, Kooperationspartner:innen und Menschen der Zielgruppe
- Gemeinsame Entwicklung der Formate
- Organisation der Umsetzung, Einbeziehung der Stadt
- Umsetzung inkl. Finanzierung und Personal verantworten Akteur:innen vor Ort.
Die Finanzierung ist mit regionalen Programmen möglich, u.a. „Demokratie leben“. Hier kann die Kampagnenleitung (Dr. Sarah Köhler) unterstützen.
UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE PROJEKTLEITUNG
- Bereitstellung der mobilen Installation
- Organisation und Angebote für Schulungen: Gesprächsrhetorik, Umgang mit Extremismus, Beratung zur Formatentwicklung und Unterstützung beim Aufbau der Regionalgruppe, Bedarfen für Veranstaltungen etc.
- Zulieferung: Sicherheitskonzept, Transparenz- und Kommunikationskonzept
- Zulieferung: Aktionsmaterial, Programmflyer-Erstellung, Einladungsmaterial
- Begleitende Öffentlichkeitsarbeit
Keine oder eigene Ideen?
Am besten sind eigene Ideen, die zusammen mit Mitgliedern der Zielgruppe entstehen. Zudem gilt: Es ist auch möglich, durchgängig pro Woche ein Format zu veranstalten (insg. 4) oder nur eine Woche ein Auftaktformat anzubieten und dann die Zielgruppe den Raum gestalten zu lassen. Für weitere Informationen, Briefings und Absprachen schreibt mir unter: skoehler(at)blh.drs.de
Wer keine Ideen hat, kann den Raum einfach in Zusammenhang mit den vorbereiteten Fragekarten nutzen, zu finden unter Material.

Kampagnenleitung
Dr. Sarah Köhler
Referentin für Gesellschaftspolitik und Demokratieförderung
Hauptabteilung XI - Kirche und Gesellschaft
Bischöfliches Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Jahnstraße 30 | 70597 Stuttgart
(0711) 9791-1211 | skoehler(at)blh.drs.de
Formate für 4 Wochen
Wir haben Formatideen entwickelt für einen Nutzungszeitraum von 4 Wochen für zwei Zielgruppen aus dem Unsichtbaren Drittel
- Beispiel Fokusgruppe aus dem Bereich der Enttäuschten: Frauen, 50 bis 60 Jahre, in ländlicher Region, oft einsam
- Beispiel Fokusgruppe aus dem Bereich der Pragmatischen: 25-35 Jahre, männlich, Ausbildungsberuf bspw. Automobilindustrie, städtisch, Familie mit Migrationsgeschichte
Die erste Woche widmet sich der Bekanntmachung des Ortes, hier sollen verlorene Gemeinschaft erlebt und soziale Scheu abgebaut werden. Formate für die beiden Zielgruppen findet ihr auf den Seiten 5 bis 8 des Beteiligungsheftes.
Die zweite Woche soll dazu dienen, einen geschützten Debattenraum für Lebensrealitäten zu generieren und für Anerkennung und Wertzschätzung der Teilnehmenden zu sorgen. Ihr findet Formatideen dazu auf den Seiten 9 bis 12 des Beteiligungsheftes.
Die dritte Woche soll politisch diskutiert werden und dem Wunsch Raum gegeben, von Politik gehört zu werden. Ihr findet Formatideen dazu auf den Seiten 13 bis 17 des Beteiligungsheftes.
Die vierte Woche kann die Möglichkeit eröffnen, im Gespräch mit Entscheidungsträger:innen über politische Forderungen zur Landtwagswahl zu reden und auch als Gemeinschaft eigene demokratische Beteiligungsformate für die Zukunft zu entwickeln, an der man auch über die Nutzung hinaus zusammenarbeiten kann. Ihr findet Formatideen dazu auf den Seiten 18 bis 19 des Beteiligungsheftes.




